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14. Spieltag Saison 2013/2014

Anja Nold, hier mit ihrer Betreuerin Renate Wild bei den Deutschen Meisterschaften, ist zurück in der Spur

Die Spiellaune ist zurück

In einer vorgezogenen Partie des 14. Spieltages gegen den Frankfurter Club der SG Schwanheim konnten die Erfelder Sportkeglerinnen innerhalb von acht Tagen den zweiten Sieg in Folge erringen. Das sah aber zunächst gar nicht danach aus.

Als Helga Schöneberger (387) und Waltraud Amend die Bahnen verließen, hatte Schwanheim schon 56 Holz mehr. Auch die Mittelpaarung, wobei Karin Braun (377) nach starkem Auftritt im ersten Durchgang etwas nachließ, mußte Federn lassen. Sabine Ezold blieb mit ihren 343 etwas unter ihrer eigenen Erwartung zurück.

Somit hatten die Gäste vor den Schlußduos 80 Holz Plus. Ein an und für sich komfortabler Vorsprung. Wenn da nicht zwei Faktoren zusammentrafen, die den bisherigen Spielverlauf auf den Kopf stellten, den Vorteil wie Butter in der Sonne schmelzen und die Schwanheimer nichts Gutes schwanen ließ.

Zum einen stürzte die eine Gästespielerin regelrecht ab (240). Zum anderen sahen die Zuschauer endlich wieder die "alte" Anja Nold. Mit einer Galavorstellung und großartigen 457 Holz, davon 167 Räumern, zeigte sie ihrer Kontrahentin recht deutlich die Hacken. 

Nach Aussage der Frankfurterinnen eile den Stockstädter Bahnen ein nicht so guter Ruf voraus. Und die erstmalige Erfahrung bzw. "Bekegelung" hat ihnen das somit bestätigt.

2205 : 2132 war der Endstand für Erfelden und zwei wichtige Zähler im Abstiegskampf gesichert.