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5. Spieltag Saison 2018/19

Unterirdisches Ergebnis

Angereist zum Tabellenführer Roßdorf, waren sich die Sportkegler ob der Schwere der Aufgabe bewußt. Dass der Ausgang aber, aus Erfelder Sicht, dermassen desaströs geriet, sollte nicht auf die Tatsache reduziert werden, dass Kerwesonntag im Ort war.

Der Alkohol war längstens aus den Körpern, als die Aktiven die Bahnen betraten. Und dennoch; es fühlte sich nicht so an.

Während die Einheimischen mit 3387 fast ihren Bahnrekord brachen, gereichten die 2942 der Erfelder locker zum Minusrekord. Keiner erreichte auch nur annähernd Normalform. Das dadurch solch magere Zahlen entstanden sind, ist nur zum geringsten Teil den etwas schwierig zu bespielenden Bahnen geschuldet. Während Uwe Scholz (368) nach 100 Wurf die Bahn verließ, dies aber geschuldet seiner sich nach wie vor bemerkbar machenden Verletzung, konnte auch Holger Schnabel (326) keine Akzente setzen. Peter (782) und Miloe (754) Andic konnten ebenso wenig überzeugen, wie Edgar Schöneberger (349). Einzig Thorsten Rückert (363) war bei seinem Bezirksligadebüt einigermaßen zufrieden mit seinem Ergebnis.

Und auch die Damen mussten erneut einen doppelten Punktverlust hinnehmen. Mit 2239 : 2329 quittierte man die nächste Heimniederlage gegen ein durchaus nicht überzeugendes Gräfenhausener Sextett. Überragend einmal mehr war an diesem Tag Helga Schöneberger, die mit 442 (289/153) die mit Abstand beste Leistung der Mannschaft ablieferte. Dennoch: Auch Karin Braun (397), Anja Nold (396) und Brigitte Nösinger (391) zeigten Regionalliganiveau. Doch das reichte leider in Summa nicht, um die Gäste zu gefährden.